"Chromium", so der Name des Browsers von Google, macht rasche
Fortschritte und dürfte bis auf ein paar Änderungen in der
Benutzeroberfläche bald auch zum Download bereit stehen. Diese
Vermutung stellt MG Siegler bei TechCrunch an. Nachdem er die letzten Builds getestet hatte, war er überzeugt vom Reifegrad des Programms.
Der
Autor dieser Zeilen kann das nur bestätigen. Zwar bietet Chromium in
seinen Einstellungen nicht die - manchmal auch überladenen -
Möglichkeiten der "großen" Browser, so dass er für spezielle
Anforderungen unzureichend sein dürfte, aber das muss ja nicht sein.
Tabs, automatisches Vervollständigen der URL-Adressen, schnelle
Startzeiten und vor allem eine exzellente Performance beim Acid3-Test
mit 100 von 100 möglichen Punkten machen ihn schon im jetzigen Stadium
sehr interessant. Vor allem vor dem Hintergrund, dass Google plant, im
kommenden Jahr auf diese Technologie aufbauend ein eigenes
Betriebssystem auch und vor allem für seine Online-Applikationen
anzubieten, wirkt der Browser wie ein Windhund im Vergleich zum
schwerfälligen und überladenen Internet Explorer.
Besonders
praktisch: die Startseite, in der sich die zuletzt aufgerufenen
Webseiten nicht nur in einer Schnellansicht darstellen lassen, wie es
Opera vormachte und Safari opulent anzeigt, sondern auch als simple
Liste einschließlich der letzte Aktivitäten. Noch unfertig ist die
Verwaltung der Cookies, die sich beim Surfen so ansammeln. Sie bei
Bedarf einzeln zu löschen, ist noch nicht möglich. Und auch Flash-
beziehungsweise PDF-Plug-Ins funktionieren noch nicht.
Wer
sich einen Überblick über den letzten Stand der Chrome-Technologie für
den Mac verschaffen möchte, sollte sich unbedingt den letzten Build laden, findet auch MG Siegler.
Aber Vorsicht: noch handelt sich um keine fertige Version.
Von: Mac Life